phantasia

Die Tonkunst

25 de agosto de 2011


"Mit präziser Anschlagstechnik, virtuoser Geläufigkeit und organisch wirkender Agogik zaubert Zapico auf dem kräftig und voll klingenden Cembalo ein nuancenreiches Feuerwerk an Tonkaskaden, das aber auch ruhige Momente des Innehaltens einschließt"


Unter dem Titel phantasia hat der spanische Cembalist Aarón Zapico verschiedene Fantasien, Toccaten, Partiten sowie einzelne Tanzsätze von Girolamo Frescobaldi, Johann Jakob Froberger und Giovanni Picchi auf dem Nachbau eines zweimanualigen Mietke-Instruments eingespielt (Winter & Winter 910 176-2, 2011).

Mit präziser Anschlagstechnik, virtuoser Geläufigkeit und organisch wirkender Agogik zaubert Zapico auf dem kräftig und voll klingenden Cembalo ein nuancenreiches Feuerwerk an Tonkaskaden, das aber auch ruhige Momente des Innehaltens einschließt. So kommen unterschiedliche Kompositionsstrukturen von dichter Fugentechnik in einer Canzona Frescobaldis, deren Soggetto chromatisch beginnt, bis zu improvisatorischen Elementen wie beispielsweise in Frobergers vom Style brisé durchzogenen Tombeau sur la mort de monsieur Blancheroche zum Ausdruck.

Unter Zapicos Händen erhalten sie große Plastizität.

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