Concerto Zapico: Forma Antiqva plays Baroque Dance MusicConcerto Zapico: Forma Antiqva plays Baroque Dance Music

Spanisch-italienische Tanzmusik

Die Tonkunst

Disco: Concerto Zapico

01 de marzo de 2011


"Die drei Brüder Aarón, Daniel und Pablo Zapico reißen […] nicht nur durch feurig-temperamentvolles Spiel mit, sondern begeistern auch mit besinnlichen Momenten, rhythmischer Präzision und einer Improvisationskunst, die den jeweiligen Notentext stilgerecht umsetzt ... nur schwer ist dem natürlichen Charme der Interpretationen zu entkommen."


Hört man den vermutlich von José de Nebra komponierten Fandango, berührt einen spanisches Flair – kein Wunder, da das ausführende Ensemble Forma Antiqva aus Asturien stammt. Die drei Brüder Aarón (Cembalo, Orgel), Daniel (Theorbe) und Pablo Zapico (Barockgitarre) reißen bei ihrem Concerto Zapico (Winter & Winter 910 173-2, 2010) nicht nur durch feurigtemperamentvolles Spiel mit, sondern begeistern auch mit besinnlichen Momenten, rhythmischer Präzision und einer Improvisationskunst, die den jeweiligen Notentext stilgerecht umsetzt. Komponisten wie Conte Ludovico Roncalli, Giovanni Girolamo Kapsberger, Santiago de Murcia, Jusepe Ximénez und Bernardo Pasquini sind vertreten, deren Fandangos, Toccaten, Ciacconen und Partiten die Musiker von einem Soloinstrument für eine Duo- oder Triobesetzung transkribiert haben. Wenn nach einer Gesamtspieldauer von fast 55 Minuten Recercada I von Diego Ortiz (Trattado de glosas, 1553) bzw. Lo Ballo dell’Intorcia von Antonio Valente (Intavolatura de cimbalo, Libro I, 1576) verklungen sind, wünscht man sich Zugaben – nur schwer ist dem natürlichen Charme der Interpretation zu entkommen.

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